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Ein Spaziergang durch meinen «Wavegarden»

el circo tubo
„tubazo del wevon“ en el Circo auf www.TODOSURF.com

Ich begrüße euch mit all den guten Surfvibrationen, die ich in mir trage. Heute mache ich mit euch einen Spaziergang durch meinen Wavegarden und zeige euch dabei die besten Surfspots im Norden Gran Canarias. Alles Surfspots, die ihr zu Fuß innerhalb von 30 Minuten, länger sollte so ein Spaziergang mit einem Surfboard ja wohl auch nicht dauern, erreichen könnt. Wenn ich von der Dachterrasse des Surfhostels schaue, ja dann schlägt mein Herz schon höher: eine Rechtswelle wie alle Regularsurfer sie sich erträumen: Pointbreak, schnell, kurz und mit Tube, optimal um morgens schon stoked zum Frühstück zu erscheinen. Sie funktioniert zwar nur mit Hightide, aber dafür fast jeden Tag des ganzen Jahres, d.h. mit fast allen Swells. Ich glaube es kaum, so ein Schätzchen vor meiner Haustür zu haben, ganze 3 Minuten zu Fuß muss ich laufen. Wäre ja nicht fair, wenn es nicht auch so etwas für die Goofyfooter gebe, also wirft El Circo gleich daneben eine Linkswelle: steiler Take off, vertikal mit einer fetten Wand und Tubes für die du laut Jose (Surfhostelbesitzer und Localsurfer) zwei Melonen in der Hose brauchst! Also ihr seht, für den Zirkus vorm Surfhostel braucht ihr schon ein gutes bis sehr gutes Surfniveau.

Aber ein paar hundert Meter weiter Luftlinie (zu Fuß ca. 5 Minuten) befindet sich Vagabundos, ein Beachbreak für alle Könnerstufen, surfbar von Juni bis Ende Oktober. Hier kommen alle Surfer auf ihre Kosten und unsere Anfängerschüler spazieren manchmal ins Lineup und surfen kleine sanfte, grüne Wellen. Hier hat schon so mancher Anfänger echte Surferträume verwirklicht, z.B. mit vier Surfsessions am Tag (erinnerst du dich Alex?), mit Sonnenbrand auf der Kopfhaut und Salzkruste auf dem Bauch. Vagabundos ist die Rose in meinem Wavegarden, denn sie hat auch Stacheln: nämlich Strömungen und wenn’s ein bisschen größer wird, dann zeigt sich Vagabundos stolz und lässt keinen rein. Dann muss ich weiterziehen und nach ca. 15 Minuten Fußweg (da habe ich gleich meine Beine gut aufgewärmt) komme ich zur Linken von «El Bunker». Das ist nun echt einer meiner derzeitigen Lieblingswellen: Powerpaddeling, um die Welle zu bekommen, langsamer und einfacher Take off, flache Wand und zum Schluss eine steile Wand für radikale Endmanöver. Je ebbiger, umso radikaler der Take off, aber bei Midtide ist alles geschmeidig. Wenn es überall zu groß ist, hier liegt eine Lotusblume… Dein Surfniveau muss für diese Welle nicht hoch sein und sie macht Spaß. Einstieg und Ausstieg sind gewöhnungsbedürftig, aber nicht kompliziert und du hast wenig Ärger mit Strömungen. Das rechte Pendant dazu befindet sich gleich daneben, funktioniert aber nur mit Hightide: «die Rechte de la Piscina», ein Reefbreak für Könner und Normalsterbliche. Achtung, hier muss man, wenn man am Peak sitzt und die Welle ansaugt, einen sehr sicheren Take off hinlegen, sonst: Prost Mahlzeit… Die Welle ist eine sehr gute lange Rechte und ab und zu wirft sie eine kleine Tube am Anfang.

Für heute soll es reichen, nur soviel zu meinem immerblauen Wavegarden vor meiner Haustür. Was sich ein bisschen weiter entfernt befindet, dazu mehr im nächsten Teil. Gerne höre ich von euch und euren Erfahrungen bei uns im Wavegarden im Norden Gran Canarias…eure Niki….auf das die Wellen euch begleiten

 

vagabundos beginer day